Wohnberechtigungsschein Hildesheim

Hildesheim ist im Süden von Niedersachsen gelegen. Die Stadt ist im vor allem als Bischofs- und Universitätsstadt bekannt. Hier leben derzeit ungefähr 100.000 Menschen. Die Metropole bildet eines der neun Oberzentren Niedersachsens. Außerdem ist sie Kreisstadt des Landkreises Hildesheim.

Durch das Wahrzeichen, die Rose wird Hildesheim auch oft als Rosenstadt bezeichnet. Das Zeichen wurde dem Ort auch wegen der 50.000 Rosen, die es im Stadtgebiet gibt sowie dem tausendjährigen Rosenstock gegeben. Die Domstadt wird oft als die eigentliche Kulturhauptstadt Niedersachsen bezeichnet. Im Jahr 2015 wurde das 1.200-jährige Stadtjubiläum gefeiert. Hildesheim wurde als UNESCO-Weltkulturerbe erkoren, was hauptsächlich den vielen Sehenswürdigkeiten sowie Kunstschätzen von bedeutendem internationalem Wert zuzuschreiben ist. Außerdem gibt es in Hildesheim eine große Zahl an Fachwerkhäusern, die das Stadtbild prägen.

Hildesheim galt bis zum Ende des zweiten Weltkrieges als die schönste Fachwerkstadt Europas. Jedoch wurde der größte Teil des Ortes bei einem der letzten Bombenangriffe auf Deutschland zerstört. Danach wurden einige Nachkriegsbauten erbaut. Viele der alten Fachwerkhäuser wurden wieder aufgebaut. Die Bauherren der damaligen Zeit hielten sich zwar detailgetreu an die vorigen Baupläne, ließen jedoch einige günstige Neuerungen einfließen, wodurch ältere Bausünden beseitigt wurden.

In der Stadt waren bis vor einigen Jahren noch Truppen der belgischen Wehrmacht stationiert, die nach und nach abgezogen wurden.

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Wohnungsbau in Hildesheim in Bezug auf Sozialwohnungen

Die Stadt konnte in den vergangenen sechs Jahren einen deutlichen Anstieg bei der Einwohnerzahl verzeichnen. Über 3.000 neue Bewohner siedelten sich in und um Hildesheim an. Nach jüngeren Schätzungen wird diese Tendenz weiter anhalten, sodass es zu einem Mangel an ausreichendem Wohnraum kommen wird. Die Verwaltungsbehörde versucht, dieser Tendenz durch die Erschließung neuer Bauflächen entgegenzuwirken.

Wie entwickelt sich der Neubau von Sozialwohnungen in Hildesheim?

Für sozial schwächere Wohnungssuchende wurde das Areal der ehemaligen Mackensen Kaserne, auch Ostend genannt ins Auge gefasst. Hier sollen in den nächsten Jahren einige Wohnungen entstehen, die für Menschen mit niedrigem Einkommen erschwinglich sind. Zum Beispiel werden im Ostend im Quartier 14 mehr als 54 Sozialwohnungen neu gebaut.

Der Bau der Wohnanlagen wird durch öffentliche Mittel finanziert und unterliegt den Bestimmungen des Niedersächsischen Wohnraum-Fördergesetzes. Dort sollen sowohl größere Wohnungen für Familien mit Kindern entstehen wie auch kleiner 1-2 Zimmer-Wohnungen, die unter anderem barrierefrei für ältere Mitbürger zur Verfügung stehen sollen.

Die Wohnungsgrößen müssen entsprechend den Förderrichtlinien des Landes Niedersachsen in einem angemessenen Verhältnis zur Größe der Haushalte stehen. Diese liegt derzeit bei einer Größe zwischen 35 und 80 Quadratmetern pro Wohneinheit. Ebenso sollen mit Wohnflächen, die zwischen 37 und 47 Quadratmetern plus Balkon liegen sowohl Wohnstarter als auch Haushalte mit geringem Einkommen als Zielgruppe angesprochen werden.

Auf einem zweiten Grundstück plant die Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG (gbg) den Aufbau einer zweiten Wohnanlage, mit 37 Wohneinheiten in verschiedenen Größen. Dort soll ein Angebot ambulanter Pflegedienstleistungen im Haus zur Verfügung stehen. Außerdem werden allgemeine Haushaltshilfen vor Ort buchbar sein. Hier wird der Mietpreis etwas höher liegen. Das erklärt sich jedoch wegen des angegliederten Serviceangebotes sowie einer gehobenen Ausstattung.

Welche Unternehmen bauen in Hildesheim Sozialwohnungen?

Die gbg ist mit mehr als 4.200 Wohnungen eines der größten Wohnungsunternehmen in Hildesheim. Die Baugesellschaft bietet seit über 125 Jahren attraktive Wohnungen in der Stadt an. Dabei werden beinahe alle Bevölkerungsgruppen angesprochen, da die Wohnflächen zu einem fairen Mietpreis angeboten werden. Neben privaten Bauherren sorgen in Hildesheim vor allem die Kommunen mit ihren Baugesellschaften für die Entstehung neuen Wohnraums.

Wer kann den Wohnberechtigungsschein Hildesheim beantragen?

Der Wohnberechtigungsschein Hildesheim berechtigt den Besitzer zur Anmietung einer Wohnung, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde. Der Antrag auf Erteilung des Scheines muss vor dem Abschluss des Mietvertrages gestellt werden. Antragsberechtigt sind Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und über eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland verfügen. Der Wohnberechtigungsschein Hildesheim wird ausgegeben, wenn eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten wird. Die einzelnen Voraussetzungen werden von der zuständigen Dienststelle mitgeteilt.

Übersicht über die erforderlichen Unterlagen

  • Reisepass oder Personalausweis
  • Einkommensnachweise (Antragstellers sowie Haushaltsangehörige)
  • falls gegeben Geburtsurkunde(n) des Kindes/ der Kinder
  • gegebenenfalls Heiratsurkunde
  • gegebenenfalls Schwerbehindertenausweis

Für den Wohnberechtigungsschein Hildesheim wird eine Gebühr fällig. Diese beträgt zwischen 18 bis 25 Euro. Sie ist vor der Ausgabe des Scheines zu entrichten. Die Gebühr entfällt, falls der Antragssteller Leistungen nach dem SGB II oder XII erhält. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt Hildesheim.

Kontakt

Stadt Hildesheim
Fachbereich Bürgerangelegenheiten

Wohngeldstelle
Verwaltungsgebäude Markt 2
Markt 2
31134 Hildesheim

Telefon: 05121 301-0
Telefax: 05121 301-2805

E-Mail: wohngeldstelle@stadt-hildesheim.de

Öffnungs- und Besuchszeiten

Montag              8:00 – 12:00 Uhr
Dienstag            8:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch           8:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag       8:00 – 12:00 und 15:00 – 17:30 Uhr