Wohnberechtigungsschein Essen

Panorama der Stadt Essen im RuhrgebietDer soziale Wohnungsbau in Essen, für den ein Wohnberechtigungsschein Essen benötigt wird, wird gefördert, da er heiß begehrt ist. Gerade in einer schrumpfenden Stadt, zu der Essen auch gehört, herrscht Leerstand im Norden in der Nähe der A 40. Doch auch Wohnungsmangel, wie zum Beispiel in den Stadtteilen Holsterhausen, Kettwig und Bredeney ist nicht ungewöhnlich. Doch sozialer Wohnungsbau ist heute in Essen nicht mehr das, was er früher einmal war. So werden heute nicht unbedingt die großen Mietanlagen von vor 40 Jahren gefördert, in denen bis zu 6.000 Menschen Platz finden sondern auch Doppelhaushälften, wie zum Beispiel in Altenessen, in denen Familien mit einem Wohnberechtigungsschein Essen einziehen können und nur wenig Miete bezahlen müssen.

 

Die Stadt Essen möchte den sozialen Wohnungsbau ankurbeln

Der günstige Wohnungsbau, der mit einem Wohnberechtigungsschein Essen gemietet werden kann, wird knapp in der Stadt. Bis zum Jahr 2020 werden nach Hochrechnungen etwa 17.000 Wohnungen fehlen. Daher hatte die Stadt Essen nun vor, den Bau von Sozialwohnungen mit der Hilfe einer Quote wieder anzukurbeln. Diese Quote sollte Bauherren dazu verpflichten, bei den Bau von Mehrfamilienhäusern auch immer mindestens 30 % Sozialwohnungen einzuplanen. Das auch aus dem Grund, dass seit dem Jahr 2010 zwischen Kettwig und Karnap gerade mal 147 Wohnungen gebaut wurden, die eine öffentliche Förderung als spätere Sozialwohnungen erhielten. Denn gerade wegen der zur Zeit niedrigen Zinsen verzichteten viele Bauherren auf die öffentliche Förderung, um später auch höhere Mieten ansetzen zu können. Es sollten jedoch mindestens 2650 geförderte Wohnungen jährlich zwischen 2016 und 2020 entstehen. Doch auf diese Quote wurde letztendlich verzichtet, es soll dennoch bei Wohnungsbau je nach Fall entschieden werden, ob hier ein Teil als Sozialwohnungen gebaut werden soll. Wer nach einer sozial geförderten Mietwohnung sucht, kann sich auch gerne über die Mietangebote der Wohnbau eg Essen als größten Sozialwohnungsanbieter der Stadt informieren.

 

Wer kann einen Wohnberechtigungsschein Essen beantragen?

Um eine Sozialwohnung in der Stadt Essen zu erhalten, wird zwingend ein WBS benötigt. Liegt dieser vor, kann jeder Berechtige aus der Wohnangebotsliste, die auf die individuellen Wünsche hin zusammengestellt wurde, eine Wohnung zu erhalten. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass immer der Vermieter das letzte Wort zum Mietvertrag hat und der WBS keine Garantie für den Erhalt der vom Antragsteller gewünschten Wohnung ist. Hierauf hat das Wohnamt Essen keinerlei Einfluss. Das Formblatt für die Beantragung des Wohnberechtigungsscheins kann einfach per PDF auf der unten genannten Seite der Stadt Essen ausgefüllt und heruntergeladen werden. Für die Beantragung des Scheins werden neben dem Formular auch die Einkommenserklärung aller im Haushalt lebenden Personen benötigt. Denn je nach Höhe des jährlichen Einkommens des gesamten Haushalts werden die Berechtigungsscheine ausgegeben. In der Regel handelt es sich um Familien mit einem Alleinverdiener, die einen Wohnberechtigungsschein, der immer nur für ein Jahr gültig ist, bewilligt bekommen. Erteilt wird dieser, wenn ein gewisses Jahreseinkommen was bei den verschiedenen Personenzahlen des Haushalts unterschiedlich hoch ausfällt, nicht überstiegen wird. Um den Schein zu beantragen, sollte beim Wohnamt Essen persönlich nach Terminvereinbarung vorgesprochen und die Unterlagen eingereicht werden. Auch für die Hilfe bei der Wohnungsvermittlung kann ein Termin beantragt werden. Für die Erteilung des WBS fallen Gebühren in Höhe zwischen 10,00 Euro und 15,00 Euro an, die Wohnungsvermittlung ist kostenlos.

 

Wo kann der Wohnberechtigungsschein der Stadt Essen beantragt werden?

Die Stadt Essen hat die Wohnvermittlung sowie die Beantragung eines Wohnberechtigungsscheins in verschiedene Untergruppen gegliedert. Die folgenden Kontaktdaten sollten daher auch entsprechend eingehalten werden. Zu beachten ist hierbei, dass die Anfangsbuchstaben der Straßennamen nach dem Alphabet sich auf die aktuelle Meldeanschrift beziehen. Wer daher in einer Straße mit dem Anfangsbuchstaben F wohnt, muss sich an Frau Weber wenden. Jemand, der zur Zeit noch in einer Straße mit dem Anfangsbuchstaben T seinen Wohnsitz hat, wendet sich somit an die Sachbearbeiterin Frau Linster.

 

Kontakt bei der Stadt Essen:

https://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_33/wohnungsangelegenheiten/Wohnungsvermittlung.de.html

Wohnungsvermittlung / Sondersachgebiet Vergabe von Neubauwohnungen / Ausübung sonstiger Belegungsrechte
Frau Altenbeck: +49 201 88 33130

Straßennamen A – G (Zuständigkeit nach aktueller Meldeadresse)
Frau Weber: +49 201 88 33132

Straßennamen H – M (Zuständigkeit nach aktueller Meldeadresse)
Frau Sanders: +49 201 88 33133

Straßennamen N – Z (Zuständigkeit nach aktueller Meldeadresse)
Frau Linster: +49 201 88 33135